Christine Schmidt
Gordon-Familientraining
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Einfache Vorgehensweise
Analyse der Situation führt zur Vorgehensweise, die T. Gordon empfiehlt.
| Verhalten | Wer hat das Problem? | Das muss ich tun |
|---|---|---|
| annehmbares Verhalten => | Kind besitzt das Problem => | => aktives Zuhören |
| Kein Problem => | => Ich-Sprache, um in diesem Bereich zu bleiben | |
| unannehmbares Verhalten => | Elternteil besitzt das Problem => | => konfrontieren Familenkonferenz (= Bedürfniskonflikt) |
| 7 Möglichkeiten zum Umgang mit Wertekollisionen (=Wertekonflikt) |
Alles, was Sie mit dem Gordon-Modell tun, richtet sich danach, ob Sie das Verhalten des Kindes annehmbar oder nicht annehmbar empfinden. Für den Fall, daß Sie das Verhalten als annehmbar einschätzen, gibt es zwei Möglichkeiten, entweder Sie befinden sich im Kein-Problem-Bereich oder das Kind befindet sich im Kind-besitzt-das-Problem-Bereich.
Wenn Sie das Verhalten des Kindes als unannehmbar empfinden, befinden Sie sich im Elternteil-besitzt-das-Problem-Bereich. Hier gilt es zu unterscheiden, um welche Konfliktart es sich handelt. Davon gibt es zwei: Bedürfniskonflikt oder Wertekollision.
Jedes unannehmbare Verhalten, das eine direkte Auswirkung bzw. Folge für den Elternteil hat ist ein Bedürfniskonflikt.
| Verhalten | Folge für den Elternteil |
|---|---|
| Beispiel 1: Das Kind läßt sein Fahrrad in der Garageneinfahrt liegen. |
Kann nicht mit dem Auto in die Garage fahren. |
| Jedes unannehmbare Verhalten bei dem keine direkte Folge für den Elternteil entsteht ist ein Wertekonflikt. | |
| Verhalten | Folge für den Elternteil |
| Beispiel 2: Das Kind färbt seine Haare blau. |
Keine direkte Folge für den Elternteil. |
Grundsätzlich läuft es immer nach demselben Schema:
Sie machen sich zunächst
klar, wer das Problem besitzt und wissen dann, welche Fertigkeiten Sie
nach Gordon anwenden können.
Erziehung ist...
... schon den Kleinsten die Grundregeln beizubringen.